Osteopathie bei Säuglingen

Während der Geburt muss das Baby den engen Geburtskanal passieren. Dabei werden die weichen und teilweise noch nicht verwachsenen Schädelknochen verschoben. Normalerweise bilden sich die Verformungen und Verschiebungen der Schädelknochen von selbst wieder zurück. Bei langen schwierigen Geburten, Kaiserschnitten oder dem Einsatz von Hilfsmitteln wie Saugglocke oder Zangen macht es jedoch Sinn, einen Osteopathen aufzusuchen und den Schädel einmal untersuchen und gegebenenfalls behandeln zu lassen. Asymmetrien oder Verformungen des Schädels können sich auf die Entwicklung und das Wachstum des Kindes auswirken. Häufige Anwendungsgebiete bei Babys in den ersten Lebensmonaten sind zum Beispiel: Dreimonatskoliken, Schrei- und Spuckkinder, Lage- oder Haltungsasymmetrien, Schädelverformungen, Anspannung und Unruhe.